Keimverhalten je nach Mischung, Standort und Witterung verschieden

Einsaaten aus Wildpflanzen entwickeln sich in den ersten Monaten höchst unterschiedlich. Ein zögerliches Keimen und langsames Wachstum ist besonders bei Mischungen ohne Schnellbegrünung in den ersten drei Monaten typisch und für viele Kunden ein Grund, an der Qualität der Mischungen zu zweifeln. Dies ist aber unbegründet. Eine Blumenwiese kann zwar auf gut durchfeuchtetem Lehmboden bereits im Sommer nach einer Herbstansaat beträchtliche Blühaspekte zeigen, auf mageren Böden kann aber eine Entwicklung in einem trockenen Sommer nach einer Frühjahrsansaat auch extrem verzögert ablaufen. Selbst im Herbst können solche Flächen noch wenig Bedeckung zeigen und sie benötigen den Winter für die Keimung weiterer Arten und eine bessere Bestockung. Die zögerliche Entwicklung wird durch hohe Beständigkeit der Wildpflanzenmischungen in den Folgejahren ausgeglichen. Sie sind besser als alle anderen Mischungen an nicht vorhersehbare und wechselnde Witterung angepasst und können „Stressphasen“ oder "Rückschläge" gut ausgleichen bzw. wieder aufholen.